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Prof. Dr. Axel Gotthard

  • Tätigkeit: Lehrstuhlvertretung
  • Organisation: Department Geschichte
  • Abteilung: Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit
  • Telefonnummer: +49 9131 85-29369
  • E-Mail: axel.gotthard@fau.de
  • Adresse:
    Kochstraße 4
    91054 Erlangen
    Raum 3.028

Organisatorisches

Feriensprechstunden:

Do, 15. 2., 14 Uhr

Di, 20. 2., 12 Uhr

Di, 27. 2., 12 Uhr

Di, 6. 3., 12 Uhr

Di, 13. 3., 12 Uhr

Do, 5. 4., 13 Uhr

Bachelor- und Masterarbeiten, Zulassungsarbeiten für alle Lehramtsstudiengänge (jeweils für Neuere und für Neueste Geschichte)

Vorlesung (VORL)

Hauptseminar (HS)

Übung (UE)

Oberseminar (OS)

 

Zur Person

Nach dem Zivildienst (Krankenpflege) studierte ich in Würzburg und vor allem in Tübingen Deutsch und Geschichte. Finanziert habe ich Studium und Promotion, indem ich für das Württembergische Landesmuseum Stuttgart einen Teil der Ausstellung „Baden und Württemberg im Zeitalter Napoleons“ erstellte, vor allem aber durch journalistische Arbeiten für mehrere Tageszeitungen (Reutlinger Generalanzeiger, Gmünder Tagespost, Stuttgarter Zeitung, Esslinger Zeitung). Betreuer meiner Tübinger Dissertation war Volker Press, die Habilitation in Erlangen betreute Helmut Neuhaus. Der Schwerpunkt meiner beruflichen Tätigkeit liegt derzeit eindeutig auf der Lehre in Erlangen und Nürnberg.

Was für Forschungsaktivitäten übrig blieb, floß in den letzten Jahren in die Untersuchung der konzeptionellen und strukturellen Voraussetzungen der vormodernen Bellizität. Einfach gefragt: warum herrschte im vormodernen Europa fast immer an einer oder mehreren Fronten Krieg? Ich setze mich kritisch mit den in gegenwartskundlichen Disziplinen dominierenden (neo-)realistischen Ansätzen zur Erforschung der zwischenstaatlichen Beziehungen auseinander, plädiere für eine Mentalitätsgeschichte der vormodernen Entscheider über Krieg und Frieden. Welche Kriegskonzepte waren in den Ratsstuben maßgeblich, hatte der Frieden dort einen moralischen Bonus, galt er überhaupt als Normalzustand, und wie können wir das herausbekomnen? Auch manche strukturelle Voraussetzungen sind überraschend unklar: Seit wann können wir, beispielsweise, von einer „Staatenordnung“, einem internationalen „System“ sprechen, und wie war die Verlaufskurve der zwischenstaatlichen Erwartungsverläßlichkeit?

An Aktivitäten jenseits von Forschung und Lehre will ich nur erwähnen, daß ich recht häufig in den verschiedenen Auswahlausschüssen der Studienstiftung des deutschen Volkes tätig bin.

  • Historische Friedens- und Konfliktforschung
  • Vormoderne Verräumlichungspraktiken
  • Die Bedeutung der Konfession und von Säkularisierungsprozessen für die europäische Geschichte
  • Politische, Kultur- und Verfassungsgeschichte des Alten Reiches